Die Pischinger Oblaten-Torte ist ein echter Klassiker der Wiener Konditorenkunst. 1889 wurde sie von Oskar Pischinger in der Familien-Konditorei kreiert und erfreute sich schnell wachsender Beliebtheit. In den Hochzeiten wurden bis zu 1.200 Torten pro Tag produziert. Königin Sissi soll ebenfalls ein Fan gewesen sein. Das Besondere: Die Torte muss nicht gebacken werden. Mit ihrer schokoladig-nussigen Füllung und den knusprigen Oblaten ist sie daher nicht nur schnell gemacht, sondern auch ideal für jede festliche Kaffeetafel, zum Beispiel zur Osterzeit.

Zutaten für 1 Torte mit Ø ca. 18 cm:
- 6 große Oblaten, Tipp: Wetzler Oster-Oblaten
- 200 g Butter
- 100 g Zartbitterschokolade
- 200 g Staubzucker
- 200 g geriebene Haselnüsse
- 2 EL Kakaopulver
- 1 TL Vanillezucker
- 2–3 EL Rum (optional)
Zubereitung:
Die Butter mit der Zartbitterschokolade in einem Topf langsam schmelzen und leicht abkühlen lassen. Staubzucker, Vanillezucker und Kakaopulver einrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
Die geriebenen Haselnüsse unterheben und optional mit 1 Schuss Rum aromatisieren.
Nun schichtweise arbeiten: Eine Oblate gleichmäßig mit der Schokoladenmasse bestreichen und die nächste Oblate darauflegen. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Oblaten und die Füllung aufgebraucht sind. Die oberste Schicht kann eine Oblate sein oder Schokolade.
Die Torte mit einem Brett beschweren und für mindestens 2–3 Stunden (am besten über Nacht) kühl stellen.
Zum Schneiden empfehlen wir, ein Sägemesser zu verwenden.
Viel Spaß beim Zubereiten & ein frohes Osterfest wünscht
Ihr Jungborn Koch-Team
