Für ein starkes Immunsystem: Ingwer, Granatapfel & Co.

Ein starkes Immunsystem ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden und kann uns jeden Tag fit und gesund halten. Deswegen sollten wir nicht nur im Winter in der Hauptsaison von Erkältungen und Grippe unser Immunsystem stärken, sondern das ganze Jahr über mit ausreichender Bewegung, gesunder Ernährung und einem ausgeglichenen Seelenzustand die eigene Gesundheit fördern.

Die Bewegung an der frischen Luft ist dabei die beste Prophylaxe, weil sie Ihre Abwehrkräfte stärken und Ihren Körper dadurch vital halten kann. Auch Sonne bzw. das durch sie gebildete Vitamin D haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, denn nur wer sich gut und gesund fühlt, kann auch ein starkes Immunsystem haben. Anhaltender Stress und Gereiztheit hingegen können sich sehr negativ auf die Abwehrkraft des Körpers auswirken. Das Wetter und die eigene Stimmung kann man allerdings nicht immer bzw. nur gering beeinflussen, daher ist auch eine gesunde und bewusste Ernährung mit frischen Lebensmitteln von großer Bedeutung. Vitalstoffreiche Lebensmittel, die positive Auswirkungen auf unseren Körper haben können, sollten daher ganz oben auf dem Speiseplan stehen, allen voran Granatapfel und Ingwer.

Tortendiagramm Faktoren für ein gesundes Immunsystem


Die Powerfrucht Granatapfel

Schon die alten Ägypter wussten die belebende Wirkung des Granatapfels zu schätzen. Verbreitete Bezeichnungen für die scharlachrote Frucht in der damaligen Zeit waren beispielsweise Jungbrunnen oder Lebenselixier.

Aufgeschnittener Granatapfel mit Kernen


Was bewirkt Granatapfel im Körper?

Im menschlichen Körper können die Inhaltsstoffe des Granatapfels helfen, die Körperzellen zu schützen, alte Zellen abzustoßen und neue Zellen zu produzieren. Dabei können besonders die sekundären Pflanzenstoffe, beim Granatapfel Polyphenole genannt, den Körper unterstützen, sodass die aggressiven Sauerstoffmoleküle abgebaut werden können. Auf diese Weise können Sie einer vorzeitigen Alterung der Zellen entgegenwirken. Daher kann Granatapfel sozusagen ein natürliches Anti-Aging-Mittel darstellen und eine wichtige Hilfe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein.

Das enthaltene Vitamin C im Granatapfel kann ebenso wie das Kalium für die Aktivierung des Stoffwechsels sorgen und damit auch bei der Gewichtsabnahme eine wesentliche Rolle spielen. Daneben kann der hohe Vitamin-C-Gehalt effektiv Ihr Immunsystem unterstützen und Ihren Körper somit gegen Erkältungsviren und Bakterien schützen. Wenn Sie doch einmal eine hartnäckige Grippe oder Erkältung bekommen, kann der Verzehr von Granatapfel zudem zur schnellen Regeneration verhelfen.

Auch bei Allergien, die das Immunsystem schwächen können, gilt die rote Frucht als nützlicher Helfer, der die Symptome auf natürlichem Wege abschwächen kann. Die Antioxidantien können bewirken, dass die Atemwege und Adern frei und elastisch bleiben. Diese antioxidative Wirkung des Granatapfels scheint um ein Vielfaches höher zu sein als beispielsweise bei grünem Tee oder Traubensaft und kann dadurch auch besonders schnell und effektiv bei Gelenkschmerzen helfen.

Für Herren ist die Frucht besonders interessant, da sich die Einnahme positiv auf den Gesundheitszustand der Prostata auswirken kann. Und auch ältere Menschen profitieren von den vorteilhaften Wirkungen des Granatapfels: Er kann für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt in den Wechseljahren sorgen und wird aufgrund mehrerer Studienergebnisse auch im Zusammenhang mit einer sekundären Demenzprophylaxe diskutiert.

Die einzigartige Kombination aus Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen kann den Granatapfel daher zu einem optimalen Helfer für ein gesundes und starkes Immunsystem machen.

Grafik Helfer für ein starkes Immunsystem


In welcher Form kann man Granatapfel zu sich nehmen?

Der Verzehr der frischen Granatapfel-Frucht oder von Granatapfel-Saft führt zwar zu einer weniger starken Konzentration der Extrakte im Körper als die Einnahme von Kapseln, jedoch lassen sie sich leicht in den täglichen Speiseplan integrieren. Frischer Granatapfel schmeckt zum Beispiel in jedem Obstsalat oder Müsli sehr lecker, zudem kann man ihn auch beim Backen verarbeiten oder Aperitifs mit Granatapfel-Sirup verfeinern. Eine kleine Anregung zur Verarbeitung von Granatapfel finden Sie weiter unten in unseren beiden Rezeptkarten.

Die im Inneren kräftig rote Frucht hat von September bis März Saison und wird am besten frisch verarbeitet, indem man ihr Fruchtfleisch und die Kerne auslöffelt. Auch wenn man die Schale des Granatapfels nicht mitessen kann, sollte man nur unbehandelte Früchte in guter Qualität zum Verzehr kaufen, da hier nach der Ernte auf konservierende Mittel verzichtet wurde.

Granatäpfel am Baum

Bei Granatapfelsäften sind ein geringer Zuckeranteil und ein gemäßigter Säuregehalt wichtig, da bei täglichem Verzehr sonst der Blutzuckerspiegel erhöht und der Zahnschmelz angegriffen werden kann. Zu empfehlen sind hier der Oxitien Granatapfel-Bio-Saft mit wenig Zucker und wenig Säure sowie der weltweit einzigartige Oxitien 100 Multifrucht PLUS-Saft. Dieser besteht zusätzlich zum Granatapfelsaft noch aus feinstem Saft von Holunder, roter Traube und schwarzer Karotte.

Für eine umfangreiche und sofortige Wirkung des Granatapfels stehen Ihnen außerdem spezielle Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung, mit denen Sie eine regelmäßige Einnahme mit hoher Dosierung sicherstellen können. Dazu bieten sich hochkonzentrierte Granatapfel-Saft-Extrakte in Form von Kapseln an. Beim Kauf dieser Kapseln sollten Sie auf eine schonende Herstellung und einen hohen Polyphenolgehalt achten. In den meisten Fällen sind die Kapseln zudem zuckerfrei und damit auch bestens für Diabetiker geeignet.


Wunderknolle Ingwer

Genauso wie der Granatapfel wird auch Ingwer schon seit vielen Jahrhunderten als Gewürz, natürliches Heilmittel und Aphrodisiakum von den Menschen verwendet. Wegen der vermeintlich luststeigernden Wirkung aufgrund der durchblutungsfördernden Eigenschaften wurde jungen Menschen der Verzehr sogar noch im Mittelalter von der Kirche untersagt.

Der hellgelbe Ingwer schmeckt scharf und hat oft einen blumig-zitronigen, manchmal auch bitteren Beigeschmack. Ganz frischer Ingwer eignet sich am besten für die Zubereitung von Tee oder Ingwerwasser. Schneiden Sie dafür einige Scheiben von der Knolle ab und übergießen Sie diese mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser. Für einen frischen, süßlichen Geschmack können Sie auch einen Löffel Honig und eine Zitronenscheibe dazugeben.

Gemahlener Ingwer in Holzgefäß


Was bewirkt Ingwer im Körper?

Die scharfe Knolle kann auf vielerlei Weisen positiv auf den menschlichen Körper wirken und das Immunsystem stärken. Der Hauptwirkstoff Gingerol kann den Stoffwechsel an kurbeln, den Körper von innen wärmen und den Magen bei Verstimmungen und Blähungen besänftigen.

Durch die Anregung des Kreislaufes und der Durchblutung kann Ingwer dabei helfen, fettige Speisen besser zu verdauen. Zusätzlich können die Inhaltsstoffe durch die Erhöhung der Produktion von Speichel-, Magen- und Gallensaft appetitanregend wirken und den Cholesterinspiegel, der durch eine einseitige Ernährung bei vielen Menschen heutzutage zu hoch ist, senken.

Seemänner schwören ebenso auf die heilende und beruhigende Wirkung von Ingwer, der Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Schwindel lindern kann. Deswegen werden Ingwerpräparate auch gerne bei Reiseübelkeit verschrieben. Zudem kann Ingwer in der Schwangerschaft auch gegen die häufig auftretende Morgenübelkeit helfen, allerdings sollten die Einnahme und Dosierung vorher mit dem verantwortlichen Frauenarzt abgesprochen werden, da die Wirkstoffe in manchen Fällen frühzeitige Wehen auslösen können. Während des Stillens sollten Frauen auf Ingwer verzichten, da die Schärfe für das neugeborene Kind nicht immer gut verträglich ist.

Die im Ingwer enthaltenen antiseptischen Wirkstoffe können gegen Viren, Bakterien und Pilze helfen, dadurch Infektionen vorbeugen und das Immunsystem bei Erkältungen und grippalen Infekten unterstützen. Aufgrund der reichhaltigen ätherischen Öle und Scharfstoffe in der gesunden Knolle empfehlen Ärzte und Therapeuten bei Rheuma und Muskelschmerzen häufig Ingwertee, Ingwer-Kapseln oder auch Bäder in Ingwerwasser. In China wird die Heilpflanze sogar zur Behandlung von Migräne eingesetzt.

Ingwerpflanze mit Blüte


In welcher Form kann man Ingwer zu sich nehmen?

Wenn man frischen Ingwer für Tee oder die Zubereitung von Speisen verwendet, ist es wichtig, die Knolle möglichst dünn abzuschälen, da ein Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe, ähnlich wie beim Apfel, direkt unter der Schale sitzt. Mit Ingwer lassen sich alle deftigen Speisen würzen – entweder in Form von Pulver oder mit frisch geriebenem oder fein gehacktem Ingwer. Auch in Form von Ingwer-Sauce zum Verfeinern von asiatischen Speisen wie Currygerichten oder als Ingwer-Olivenöl findet die gesunde Wurzel in der Küche Verwendung.

Im Sommer sind Ingwertee oder Ingwerwasser beliebt, die beide für starke Abwehrkräfte sorgen können und eisgekühlt sehr erfrischend sind. Selbst Schleckermäuler, denen der scharfe Geschmack von Ingwer pur genossen zu stark ist, können mit Ingwerschokolade oder -gebäck etwas Gutes für ihr Immunsystem tun. Zum Frühstück können Sie statt Käse und Wurst zudem Ingwer-Konfitüre oder -Honig auf Ihrem Brot genießen. Natürlich gibt es Ingwer auch in Form von Kapseln, Tabletten oder Extrakten, die eine hochdosierte Einnahme des Wirkstoffes möglich machen.

Auf unseren Rezeptkarten zum Ausdrucken finden Sie zwei leckere Ideen, die Granatapfel und Ingwer als gesunde Zutaten auf ungewöhnliche Weise miteinander kombinieren. Probieren Sie die gesundheitsfördernden Rezepte, mit denen Sie Ihr Immunsystem stärken können, aus und beeindrucken Sie Ihre Gäste mit den überraschenden Leckereien.

Rezeptkarten Ingwerkuchen und Ingwermartini

Weitere Helfer für ein starkes Immunsystem

Neben Granatapfel und Ingwer gibt es zahlreiche weitere Lebensmittel, die den Körper beim Kampf gegen Bakterien und Viren unterstützen können, darunter auch einige Superfoods, die aufgrund ihrer sehr hohen Dichte an Nährstoffen eine wahre Wohltat für Ihren Körper seien können. Die in großen Mengen enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen können Ihnen dabei helfen, fit, leistungsfähig und gesund zu bleiben.

Collage Gesunde Lebensmittel

  • Paprika, Gurke und Zucchini: Besonders rotes, gelbes und tiefgrünes Gemüse wie Paprika, Gurke oder Zucchini enthält viele Vitalstoffe und Beta-Carotin, die die Produktion der weißen Blutkörperchen, welche für unser Abwehrsystem verantwortlich sind, anregen können.
     
  • Grünkohl und Brokkoli: Ein absoluter Fitmacher ist auch Grünkohl, der dem Immunsystem besonders im Herbst nochmal einen richtigen Energieschub geben kann. Reich an Beta-Carotin, Vitamin C und Kalzium kann er zudem Zellen und Muskeln stärken und die Durchblutung anregen. Ebenso verhält es sich mit Brokkoli, dessen Inhaltsstoff Sulforaphan auch gegen Arthritis und Krebs wirken kann.
     
  • Mandeln: Mandeln können gut dafür geeignet sein, den Cholesterinwert im Körper zu senken und den Darm nach einem sehr reichhaltigen Essen zu beruhigen. Sie enthalten viele gesunde Öle, weshalb man sie allerdings auch immer nur in einem gesunden Maß zu sich nehmen sollte, um kein Übergewicht zu fördern.
     
  • Chiasamen: Die aus Mexiko und Guatemala stammende Chiapflanze war lange Zeit recht unbekannt, bis sich die gesundheitsfördernden Eigenschaften der kleinen schwarz-grauen Körner zeigten. Ein hoher Anteil an Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren sowie ein hoher Protein-, Ballaststoff-, Vitamin- und Mineraliengehalt machen sie zu einem wahren Superfood, das sich u.a. positiv auf die Verdauung, den Bewegungsapparat, das Gehirn und das Herz-Kreislauf-System auswirken kann. Chiasamen können Sie gut in Joghurt oder Milch rühren und zum Müsli geben, da die Körner in Verbindung mit Flüssigkeit aufquellen.
     
  • Ginseng: Eine Pflanze, die auch schon seit vielen Generationen als Allheilmittel gilt, ist Ginseng. Die krautartige Pflanze kann das Blut verdünnen und sowohl bei körperlichen als auch bei seelischen Schwächezuständen helfen. Darüber hinaus ist die Einnahme bei Asthma und Heuschnupfen empfehlenswert, nebenbei kann Ginseng den Blutzuckerspiegel regulieren. Damit ist Ginseng auch für Diabetiker geeignet. Zusätzlich kann Ginseng ein wirkungsvolles Mittel gegen unangenehmen Mundgeruch, der seinen Ursprung oft in Problemen mit dem Magen hat, sein.
     
  • Salbei: Genau wie Granatapfel oder Ingwer gilt auch Salbei schon seit jeher als natürliches Heilmittel. Es kann einen natürlichen Schutz auf den Zähnen bilden und Atemwege bei Allergien oder Erkältungen befreien. Im Haushalt wird es meist in Form von Salz oder Gewürzen und in der Medizin als ätherisches Öl oder Inhaltsstoff von Salben verwendet. Auch als Nahrungsergänzungsmittel kann man Salbei zu sich nehmen.
     
  • Chili: Als Scharfmacher für Speisen kann man neben Ingwer auch Chilischoten verwenden. Die Schärfe im Essen kann antibakteriell wirken, Keime abtöten und zudem dafür sorgen, dass unsere Organe und Schleimhäute mit genügend Blut versorgt werden. Bei einer Erkältung helfen vor allem heiße, scharfe Suppen, die als Schleimlöser dienen und gleichzeitig durch die antibakteriellen Dämpfe eine Vermehrung der Erreger stoppen können.
     
  • Quinoa: Die kleinen Körner können in der Küche wie Getreide, beispielsweise anstelle von Reis, verarbeitet werden, zählen jedoch zum Gemüse und enthalten kein Gluten. Das macht sie v.a. auch für Menschen mit Zöliakie interessant. Sein hoher Anteil an Eiweiß, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen macht Quinoa zu einem sehr wertvollen Lebensmittel, das Ihr Immunsystem stärken und Ihnen Kraft verleihen kann. Zudem weisen die Körner eine für den menschlichen Körper perfekte Zusammensetzung der Aminosäuren auf. Und nicht zuletzt enthält Quinoa einen einzigartig hohen Gehalt an Lysin, einem Baustein für die Gewebereparatur, die Knochengesundheit, die Abwehr von Viren und die Bildung von Antikörpern, was ihm auch den Namen Gold der Inkas bescherte.
     
  • Rind-und Schweinefleisch: Neben all dem gesunden Obst und Gemüse ist für ein starkes Immunsystem auch Fleisch sehr wertvoll. Besonders Rind- und Schweinefleisch können unserem Körper wichtige Vitamine und Spurenelemente liefern. Für starke Abwehrkräfte können besonders Eisen, Zink und Selen von Bedeutung sein, die in Fleisch in ausreichender Menge vorkommen. Eisen kann, genau wie Beta-Carotin, die Produktion der weißen Blutkörperchen anregen und ist damit lebensnotwendig für unseren Organismus. Zink ist für die Verwertung zahlreicher Enzyme im Immunsystem verantwortlich und wird für den Stoffwechsel im Körper benötigt. Und zu guter Letzt enthalten Rind- und Schweinefleisch Selen, das genau wie der Granatapfel für einen umfangreichen Schutz der Zellen sorgen kann.

Wer diese Ratschläge für eine immunstärkende Ernährung befolgt, sich dabei noch ausreichend an der frischen Luft bewegt und versucht, mit einer grundsätzlich positiven Einstellung durchs Leben zu gehen, kann wesentlich gesünder und fitter durch das ganze Jahr kommen. Bei Jungborn unterstützen wir Sie mit einem umfangreichen Sortiment an Nahrungsergänzungsmitteln sowie hochwertigen Lebensmitteln für eine vielseitige Ernährung.